Vor der Fusion.

Reiden ist ein Ort im unteren Wiggertal und liegt östlich der Wigger an der Kantonsgrenze zum Kanton Aargau. Das Dorf ist in den letzten Jahrzehnten stark gewachsen und umfasst nun auch die früheren Weiler und Gehöfte Unterdorf, Bifang, Unterwasser, Sonnhalden, Hinterberg und Oberdorf. Südlich des Dorfs erhebt sich die teilweise bewaldete Hochfluh (559 m.ü.M.). Östlich des Dorfs liegt der Lusberg (632 m.ü.M.). Und das Verbindungsstück zwischen diesen beiden Höhen bildet der Ehag (682 m.ü.M.), welcher fast ganz vom Sertelwald bedeckt ist. Die zweitgrösste Siedlung der Gemeinde ist das 1,4 km nordnordöstlich vom Dorf liegende Reidermoos (485-497 m.ü.M.), welche mit dem nördlich von ihm liegenden Weiler Klempen (500 m.ü.M.) zusammengewachsen ist. Nördlich dieser beiden Ortsteile befindet sich der stark bewaldete Klempenberg, der eine maximale Höhe von 651 m.ü.M. erreicht. Sonst gibt es nur noch Häusergruppen und Einzelgehöfte auf Gemeindegebiet.

Die Südgrenze führt von der Wigger über den Ehag bis zur Uerke weiter östlich. Dieser Grenzbach bildet gleichzeitig auch die Ostgrenze der Gemeinde. Bei Moosersagi (Gemeinde Wikon) verlässt die Gemeindegrenze die Uerke, dreht nach Westen ab und führt über den Klempenberg, den Fuchshubel (656 m.ü.M.) und den nordwestlich von diesem liegenden Birchberg (629 m.ü.M.) zurück zur Wigger. Diese bildet teilweise die Westgrenze.

Der Grossteil des Gemeindeareals östlich von Reidermoos besteht aus diversen Waldgebieten. Die grössten ausser den bereits erwähnten sind der Tannenwald und der Buchwald im Osten der Gemeinde. Darum verwundert es auch wenig, dass 40,1% des Gemeindegebiets von Wald und Gehölz bedeckt sind. Das flache Gebiet um Reiden und Reidermoos wird entweder landwirtschaftlich genutzt (47,3%) oder ist Siedlungsfläche (12,1%). Das heutige Reiden ist 11,28 km2 gross und zählt knapp 4000 Einwohner. Reiden hat sich zu einem regionalen Zentrum entwickelt und bietet alles, was dazu erforderlich ist. Neben der ortsansässigen Industrie bieten sich auch gute Einkaufsmöglichkeiten an. Die gute Verkehrserschiessung (Bahnhof und Autobahnanschluss) ist ein grosser Vorteil.

Reiden ist das regionale Oberstufen Schulzentrum. In Reiden ist auch das regionale Alters- und Pflegeheim angesiedelt. Die Reider besitzen eine eigene Badi (Hallen- und Freibad). Unzählige Vereine bieten die Möglichkeit für eine gute Freizeitgestaltung.

Nach der Fusion

Am 1. Januar 2006 hat sich Richenthal und Langnau mit Reiden zur neuen Gemeinde Reiden zusammengeschlossen.

Reiden grenzt an Altishofen, Dagmersellen, Ebersecken, Grossdietwil, Pfaffnau , Wikon, Winikon und Triengen im Kanton Luzern, sowie an die aargauischen Gemeinden Brittnau und Reitnau.

  • nimmt eine Fläche von 27,10 km2 ein
  • zählt rund 6000 Einwohnerinnen und Einwohner

Bevölkerungsentwicklung